Lehrer sind auch nur Menschen. Und nicht jeder trifft sich abends mit Kolleginnen abwechselnd zum Nordic Walking oder zum Fortgeschrittenenkurs in Seidenmalerei. Ich denke ich bin das Kuckucksei im Lehrerzimmer. Etwa wie ein Veganer, der ausversehen Metzger geworden ist oder ein Pilot mit Höhenangst. Oder wie eine Franzi van Almsick, die immer wieder vom Schwebebalken fällt weil sie noch nie jemand ins Wasser geschubst hat.

Mittwoch, 5. April 2017

Absurdistan hat Ausgang ODER: „Fahrt euch runter, es geht hier nur um einen Neunjährigen“


Der Entstehungstag des heutigen Blogartikels liegt schon einige Monate zurück. Vielleicht habe ich die Zeit gebraucht, um das Erlebte zu verarbeiten ;-). Nachdem ich meine Leser in einem kürzlichen Facebook-Post neugierig gemacht habe, komme ich nun ihren Bitten nach Aufklärung nach... 

Ich bin alles in allem ein relativ rechtskonformer Mensch. Dennoch steht auf meiner imaginären To-do-before-die-List dass ich irgendwann einmal verhaftet werden möchte. Sicher, für etwas minderkriminelles, das mich nicht gleich ins Gefängnis bringt. Aber für irgendetwas das mir vorher sehr viel Spaß bereitet hat. Ich möchte da jetzt nicht ins Detail gehen. Vielleicht rufe ich wenn die Polizisten auf mich zukommen laut: "Jeah, endlich sind die Stripper da...!" Das wird auf jeden Fall lustig.

Nun wurde ich kürzlich zwar nicht verhaftet, dennoch musste ich in der Öffentlichkeit eines kleinstädtischen Busbahnhofs mit Wochenmarkt in einen Streifenwagen steigen und wurde aufs Präsidium gebracht. Spaß hatte ich davor keinen. Und ich weiß auch nicht sogenau ob ihr Spaß an der Geschichte habt.

Zur Vorgeschichte: donnerstags unterrichte ich sechs Stunden lang ausschließlich in meiner Klasse. Der mangelnde Orts- und Personenwechsel ist eine Zumutung für alle Beteiligten. Wodurch es etwa nach der Hälfte des gemeinsamen Tages immer wieder zu kleineren oder größeren Eskalationen BEIDER PARTEIEN kommt.
Ich bin geschafft nach so einem Tag. Nicht selten versuche ich meiner Familie am Nachmittag aus dem Weg zu gehen, um sie nicht mit einer tickenden Bombe zu konfrontieren. Manchmal belohne ich mich mit Prosecco, Eierlikör oder einer Online- Bestellung. Man gewöhnt sich an alles, sagt ein Sprichwort. Auch die Dorfbewohner am Fuße des Drachenberges hatten sich nach vielen Jahren daran gewöhnt, dass die Bestie einmal im Monat eine Jungfrau frisst.

Als mich an diesem Donnerstagmorgen zwei größere Schüler darauf aufmerksam machten, dass „mein“ Kevin neben statt ins Urinal gepinkelt hat und Kevin meine Aufregung gar nicht verstehen konnte denn schließlich hatte er ja alles wieder aufgewischt, dachte ich noch „ein ganz normaler Donnerstag eben“.  
Ehrlicherweise muss man allerdings erwähnen, dass dieser Donnerstag schon grundsätzlich von seiner vertrauten Struktur abwich denn es war am Vormittag ein gemeinsamer Theaterbesuch geplant. Toll, dachte ich noch, das entspannt die Lage etwas.

Justin hatte schon am Morgen nicht die allerbeste Laune. Man kann es ihm an der Gesichtsfarbe und den Mimikfalten im Stirnbereich immer deutlich ansehen. Ähnlich wie bei Hulk. Ich drohte ein oder zweimal ihn in der Schule zu lassen und einen Platz in der neunten Klasse zu organisieren. Aber erstens schaffte es Justin immer wieder sich knapp zu mäßigen und zweitens bin ich ja kein Arsch. Meistens jedenfalls.

Wir machen uns also alle gemeinsam auf den Weg ins Theater. Fünf Klassen mit sechs Lehrerinnen. Etwa fünfzig Kinder, alle im Alter zwischen sieben und zehn Jahren. In dieser Formation etwa eine halbe Stunde Fußweg durch öffentlichen Verkehrsraum. Nachdem Justin schon auf dem Schulhof einen Mitschüler so gewaltsam geschubst hatte, dass dieser auf anderthalb Meter den Asphalt vermaß und sich bei meiner Ermahnung losriss um dabei weitere Kinder halb umzurennen, kamen mir erste Zweifel auf, ob es wirklich sinnvoll ist, heute mal nicht Arsch sein zu wollen.

Aber die Karawane setzte sich in Gang, meine kleine Kamelherde trottete hinterher und das Justin-Kamel war so wendig, dass es mit den Anderen über die Straße gelangte. Dort flog auch schon der nächste Mitschüler in die Bordstein-Botanik. „Nein“, brüllte ich, „jetzt reicht es. Ich bring dich zurück in die Schule“. Die war ja noch in Sichtweite hinter uns. Justin interessierte aber nicht was ICH möchte. Er rannte vor mir weg, riss sich immer wieder los, schlugt nach mir, schmiss mich dabei fast noch mit um und verschwand immer wieder in der sich fortbewegenden Herde. Dabei nahm er keinerlei Rücksicht auf die kleineren Kamele. Nein, er trat ihnen sogar fortwährend in die Hacken, schubste und lief von hinten in ihre Beine. Neuerliche Versuche das tollwütige Kamel zum Umkehren zu bewegen. Aber nix da. Auch die anderen Kameltreiber/Lehrerinnen hatten dabei kein Glück. Und so prügelt sich Justin durch die Hälfte des Weges. 

Nachdem ich gemeinsam mit einer Kollegin (Ü60, dabei beinah selbst K.O. gegangen) einen Mitschüler aus Justins Würgegriff befreit hatte indem jede von uns kräftig an einem Arm und einem Kind gezogen hat, beschloss ich zuerst die Schulleitung und dann die Mutter anzurufen. Die Schulleitung war auf Grund dringender Kaffeepause vorrübergehend nicht erreichbar. Die Mutter erreiche ich an ihrer Arbeitsstelle. Sie versprach so schnell wie möglich zum vereinbarten Treffpunkt zu kommen. 

Während ich telefonierte, rannte eine engagierte Kollegin Justin und einem Opfer durch die Wildnis hinterher, der Ausflug endete an einem Dreimeter-Abhang. Auch diese Kollegin hatte wie ich 7 bis 9 weitere Kinder zu betreuen. Eine KLASSE. Nicht nur EIN Kind. 

Nachdem alle Kamele wieder mehr schlecht als recht Teil der Karawane sind ging es weiter in Richtung Ziel. Als Justin aber an Hauptstraßen und Ampeln weiterhin ohne Rücksicht durch die Gruppe rempelt, pöbelt, schubst und tritt, ich dabei noch eine Nahtod-Erfahrung mit LKW machte als ich auf die Fahrbahn trat um die Gruppe zu überholen und damit näher an Mr. Hyde zu sein, wurden auch die Kollegen immer ungeduldiger. Ich soll die Polizei rufen, wir können nicht länger warten. Er bringt ALLE in Gefahr. 

Gut, dachte ich, das wollte ich schon lange, umso besser wenn mir Kollegen diese Entscheidung bestätigen. Mit zitterndem Finger wählte ich den Notruf, inzwischen setzte sich das Inferno fort. Der Beamte am anderen Ende hat Mühe mein Anliegen zu verstehen. Sechs Lehrerinnen? Ein Schüler schubst? Sie werden damit nicht fertig? Äh…okay. Ich schicke jemanden. 

Ein paar Meter weiter brachten wir die ganze Gruppe zum Stehen. Nur so konnten wir auch Justin an Ort und Stelle halten. Er stand da, bewegungslos. Ein bisschen wie ein ausgeflippter Löwe, den die Wärter in Ruhe lassen damit er sich beruhigt und der Tierarzt mit dem Blasrohr besser zielen kann. Keiner sprach ihn an. Jeder wusste dass das jetzt besser war. Die Kleinen aus der Eins flüstern: "Kommt jetzt wirklich die Polizei?" und machen dabei riesige Augen.

Zehn Minuten später kam ein Streifenwagen angerollt.  Wir befanden uns an einer Art Busbahnhof mit Ladenstraße und entsprechendem Publikumsverkehr. Ich wage zu behaupten, dass das was die Passanten gleich geboten bekamen besser war als das Blaulicht-Programm am Nachmittag der Privaten Sender. Es ging ganz schnell. Der feiste Beamte fragte mich um wen es geht. Fachmännisch drängte er Justin in eine Ecke um ihm keine Fluchtmöglichkeit zu geben. Justin für seinen Teil schien in diesem Moment so erstarrt, dass er ohnehin wohl kaum noch zum Rempeln und Flüchten in der Lage gewesen wäre. 

Im Hintergrund rollte unterdessen ein Sixpack an. Zwei Beamte sprangen heraus und stellten sich mit Lederhandschuhen und schulterbreit geöffnetem Schritt eindrucksvoll vor die Gruppe. Der schöne Beamte drehte sich um und meinte in deeskalierendem Tonfall: „Fahrt euch runter, es geht um einen Neunjährigen!“. Seine einsatzbereiten Kollegen rückten ab und er ließ sich von mir alles nochmal erklären, nahm jede Menge Daten auf. 

Die nun friedliche Karawane zog indessen weiter. Schließlich sollte in zehn Minuten die Vorstellung beginnen. Ich rief die Mutter an und sagte ihr, dass sie ihren Justin nun nicht am Theater sondern bei der Polizei abholen müsse. "Sie müssten aber mitkommen, aufs Präsidium" sagte der schöne Polizist. Klar, dachte ich. Kein Problem. Das schlimmste scheint ja vorbei und mal setzen wäre angesichts meiner Puddingknie auch ganz nett. 

Auf der Wache erklärte ich noch einmal wie es zu alle dem kam, dass Justin eigentlich auch ein ganz Lieber sein kann, dass wir auch in der Schule schon ähnliche Auseinandersetzungen hatten, wir uns dort ja nun mal aber nicht im öffentlichen Verkehrsraum befinden. Da kam Justin mit dem Feisten aus dem Nebenraum. Justin würde mir etwas sagen, informierte mich der übergewichtige Staatsschützer. „Nschuldgng“ nuschelte er hervor während er das Kinn fest auf die Brust presste. Ich lege meinen Arm um ihn: „Mensch Justin“, sagte ich, „musste das heute echt sein? Ich hab dich gerne, deswegen hab ich dich mitgenommen. Und dann sowas…“ 

Daraufhin ging der Schöne mit Justin raus, während mir der Feiste eine Art Vortrag hielt. Inhaltlich irgendwie eine Mischung aus Erklärung, warum auch ich mit aufs Revier musste und Vorwurf, meine Baustelle zum Problem der Staatsgewalt zu machen. 

Wenig später trafen die Eltern ein und ich erzählte die ganze Geschichte nochmal. Einsichtig waren sie aber auch hilflos. Ich kann‘s verstehen. Justins Kinn war immer noch auf der Brust festgewachsen. Die Tränen kullerten. Im Telefonat mit der Schulleitung ist von vorrübergehendem Schulausschluss die Rede. Die Eltern bestanden auf ein persönliches Gespräch. Die Staatsgewalt gab uns frei und unser betröppeltes Grüppchen machte sich auf den Weg nach Mordor, äh in die Schule.

Ortswechsel - Schreibtisch der Schulleitung: nun schon zum vierten Mal rekapitulierte ich die Geschehennisse des Vormittags. Im Kreisgespräch um Schuldzu- und Abweisungen deeskalierte ich zumindest diese Angelegenheit am Ende erfolgreich (Randnotiz: sensible Gesprächsführung gehört nicht zur Kernkompetenz meines Vorgesetzten) und wir gingen alle „friedlich auseinander“. Ich würde Justin wohl ein paar Tage nicht mehr sehen. Dem Menschen in mir tat die Familie unheimlich leid, der Mutter in mir tat vor allem die Mutter leid, die kaum etwas sagen konnte. Der Lehrer in mir atmete auf.
   
Zwei Stunden später stand ich nach Dienst im Lehrerzimmer und erzählte ein paar Kolleginnen von dem Vorfall. Alle sind ganz entsetzt. In einer Gesprächspause sagt eine Kollegin plötzlich: „Soll ICH euch mal was erzählen? Meine Schülerin X wird von Schüler Y regelmäßig dazu genötigt ihn nach dem Unterricht zu befriedigen während Ys Kumpels dabei zuschauen…“ (Randnotiz: X und Y besuchen eine siebte Klasse).

Kennt ihr diese Gespräche im Wartezimmer beim Arzt? Wenn eine Oma der anderen Oma von ihren Gebrechen erzählt und sie sich dabei übertrumpfen als wären ihre Diagnosen wertvolle Pokemons? Arthrose schlägt Gürtelrose. Positiver Nebeneffekt ist, dass sich die Verliererin dieses Matchs gleich gar nicht mehr sooo krank fühlt.

Auf meinem Nachhauseweg sprach ich auf einem Supermarkt-Parkplatz eine Frau an, auf deren Auto Werbung für eine private Haushaltshilfe angebracht ist. Ich wünsche mir schon lange jemanden, der meine Fenster putzt. Sie gab mir ihre Karte und wies mich aber gleich darauf hin, dass es zur Zeit sehr schlecht aussieht. Zu viele Kunden – keine Zeit. Ich stieg ins Auto und kam ins Grübeln. Haushaltshilfe … Putzen, denke ich, scheint ein gefragter Job zu sein… . 

Inzwischen hat Justin übrigens schon zwei Freigänge genutzt um sich zu bewähren. Zwar MIT Einzelbetreuung aber OHNE nennenswerte Zwischenfälle...

Tut euch den Gefallen und folgt mir auf FACEBOOK ;-) 

Mittwoch, 29. März 2017

Oh du schöner SchMärz: Sektfrühstück mit Zuckerbrot und Peitsche



Zu guter Letzt reiht sich nach Frau Schwarz und Fräulein Weiß  noch eine dritte äußerst interessante Persönlichkeit in den Kreis unserer besonderen Frauen im SchMärz ein. Ann Marie ist Teil einer exklusiven Gesellschaft, die erotische Literatur  zum Leben erweckt... 

Was für ein Blog, liebe Frau Müller! Kunterbunt, grenzüberschreitend und Einblick in „geheime Gesellschaften“ gebend. Ich bin begeistert und hoffe noch viel von ihnen lesen zu können.

Nun zu mir. Ich bin Ann Marie. In der Szene werde ich Einigen bereits bekannt sein. Ich bin aber nicht irgendeine schlechte Kopie, von denen viele momentan in verschiedenen O-Veranstaltungen krampfhaft versuchen meinem Vorbild zu folgen. Ich bin DIE Ann Marie. “Trainerin der Lust“ auf dem Excès de Roissy, welches zweimal im Jahr an einem geheimen Ort stattfindet…


Eine kleine Vorgeschichte
Das Excès de Roissy ist ein dramaturgisches Event, welches die Geschichte der O, ein literarischer Klassiker von Dominique Aury, bis ins kleinste Detail in Szene setzt. Dafür schlüpfen viele faszinierende Persönlichkeiten in die einzelnen Rollen aus dem Buch. Unser Team besteht aus über 20 Personen. Die beiden Hauptcharaktere des Buches werden von einem Paar, welches in einem Dom/Sub Verhältnis (also in der O-Konstellation) zueinander steht, eingenommen. Die Beiden erscheinen als Gast. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf den Neigungen der Sub und den Ideen des Doms.



Über Monate hinweg entstehen so im regen E-Mail-Austausch zwischen dem Dom und den Organisatoren wundervolle maßgeschneiderte Szenerien für jedes einzelne Paar. Wir bieten ihnen eine wunderschöne authentische Kulisse, das nötige Wissen, den Teamgeist und das Herzblut. Dies alles ermöglicht es uns, das Ganze nun schon seit einigen Jahren durchführen zu können. Ganz abgesehen von den durchweg positiven Feedbacks der Gäste, welche bereits schon einmal in Roissy sein durften, ist es auch für uns als Team jedes Mal wieder eine phantastische Herausforderung, ein neues Event zu planen und in die Realität umzusetzen.

Letzte Woche war es wieder soweit. Das Roissy öffnete seine Tore und lud auserwählte Gäste in seine Gefilde ein.
Ann Marie war wieder mit dabei, wie immer. Denn das würde sie sich nur sehr ungern entgehen lassen. Schließlich möchte sie wissen, wie es ihren Püppchen geht, was sie vom letzten Training mit ihr noch wissen und was sie seit dem vergangenen Besuch in Roissy getan haben, um noch besser zu werden.

Wie bereits erwähnt bin ich, Ann Marie, die Trainerin. Von mir lernen die Os in absolut jeder unbedenklichen Situation Haltung zu bewahren, ein schönes Bild für die anwesenden Herren und die gesamte Dienerschaft des Hauses Roissy abzugeben und sich dem ganzen O-Prozedere würdevoll hinzugeben. Sie sollen ausschließlich dienen. Dabei ist es völlig egal, ob ihnen gerade die Kehle geschändet wird oder sie die Herren mit kleinen Leckereien verköstigen. Dienen in vollster Schönheit. Dienen den anwesenden Herren. Dienen ihrem eigenen Herrn und natürlich dem Hause Roissy.

Missachtungen werden sofort und unverzüglich bestraft. Die Os haben strenge Regeln zu befolgen und natürlich ihre eigene Szene „abzuarbeiten“.
Aber ich bin ja da. Ich zeige es ihnen und korrigiere sie bis zu meiner vollsten Zufriedenheit. Mit Worten animiere ich sie auf ihren eigenen Körper zu achten. Sie sollen sich bei dem was sie tun wohlfühlen und sich selbst bei der Ausführung bestimmter Bewegungen und Positionen  beobachten und dabei ständig verbessern. Schließlich möchte ich, dass jede Einzelne von ihnen so gezielt wie möglich ihre individuellen Reize einzusetzen vermag.

Sie sollen zudem lernen durchzuhalten. Wenn es zum Beispiel darum geht, mit einem Knebel im Mund einige Zeit lang würdevoll auszusehen, auch wenn der Speichel schon in klebrig-schleimigen Fäden aus dem Mund tropft. Oder dennoch graziös dahinzuschreiten, wenn ihre Füße nach einigen Stunden des Stehens völlig ermüdet sind und die roten Highheels langsam zur Folter werden.

Ich habe stets ein besonderes Augenmerk auf meine Lämmchen. Die Aufmerksamkeit immer auf Ästhetik gerichtet, werfe ich den Os gelegentlich ermahnende Blicke zu, welche sie unmittelbar verstehen und ihre Wahrnehmung sofort wieder auf die eigene Haltung lenken. Immer wieder korrigiere ich. Wenn nicht prompt eine Reaktion erfolgt, helfe ich auch nur zu gerne mit meiner Gerte nach. Aus einem mir unerklärlichen Grund trifft dies nur sehr selten zu ;-). Ich verbessere sie auch in den unmöglichsten Situationen. Um mal Klartext zu reden: Das ganze Geficke um mich herum ist mir absolut egal. Die Haltung der Benutzten allerdings nicht.

Mit der nötigen Strenge und dennoch weise gewählten, liebevollen Worten zwinge ich einige der Os manchmal ihren Stolz herunter zu schlucken und Dinge zu tun, die für sie vor einiger Zeit noch undenkbar gewesen wären. Lesbische Spiele zum Beispiel. Für manche ein Graus. Doch ist es selbst für mich sehr schön anzusehen. Die Os wissen das zu schätzen. So sind sie doch im Nachhinein immer unendlich dankbar für die Erfahrung und dafür, wieder ein Stück über ihre Grenzen gezwungen worden zu sein.

Als Trainerin bringe ich ihnen nicht nur die ästhetischen Bewegungen, Regeln und geforderten Positionen bis zur Perfektion bei. Ich achte zudem auch noch auf ihr körperliches und emotionales Befinden. Da ich ein großes Maß an Empathie besitze, in diesem Sinne Chapeau an Frau Schwarz, bin ich in der Lage sofort zu reagieren, wenn es einer meiner Zuckerpuppen gerade nicht gut geht. Dies kann viele Ursachen haben: vielleicht kostet die Grenze, welche gerade erweitert wird zu viel Überwindung oder die privaten Sorgen durchbrechen gerade den “Film“, in welchem sie sich befinden. Oder irgendein anderes Wehwehchen. In diesem Fall ziehe ich meine „Spezial-Karte“. Das Team weiß sofort Bescheid und ich ziehe mich mit der betreffenden Pers-O-n kurz zurück, um diesem geistigen Teufel Einhalt zu gebieten.
Würde ich dies nicht tun, so wäre für diese O innerlich der Abend gelaufen und es würde ein unangenehmes Gefühl über all dem Schönen, was sie an diesem Abend erleben durfte, zurückbleiben. Das ist auf keinen Fall im Sinne des Hauses Roissy.

Die Optik einer jeden O besteht jedoch nicht nur aus einer allzeit würdevollen Körperhaltung. Ich möchte, dass sie schön sind, jede ganz individuell für sich. Dabei gilt es das Beste aus ihnen herausholen. So achte ich darauf, dass die Haare in einem ordentlichen Zustand sind und das Make-Up auch dort sitzt, wo es hingehört. Vielleicht muss der Lippenstift nach einer Benutzung ihres Mundes durch irgendeinen der anwesenden Herren wieder ordentlich blasetauglich geschminkt werden?

Jene O´s, welche schon des Öfteren in Roissy waren, werden natürlich etwas härter geprüft und müssen zuweilen ihre Aufgaben unter erschwerten Bedingungen ausführen. Die neuen Os unterliegen meinem Welpenschutz.

Jetzt wird zum Schluss einigen von euch die Frage unter den Nägeln brennen „Warum um alles in der Welt tut das eine Frau?“
Diese Frage ist relativ einfach zu beantworten. Weil sie es liebt. Sie liebt es zu dienen und zu bedienen. Sie liebt es, sich zu unterwerfen. Es ist einfach so. 
Ähnlich wie Frauen, die sich ihre Haare blau färben. Sie lieben das ebenfalls, auch wenn es hier und da Menschen gibt, welche darüber ihren Kopf schütteln. Deswegen werden sie nicht aufhören ihre Haare zu färben, denn sie lieben es eben. Und sie haben den Mut anders zu sein, sich über gängige Vorstellungen hinweg einen Wunsch zu erfüllen. Ich nenne das schlichtweg Selbstverwirklichung. Jeder hat ein Recht darauf. Die eine färbt sich die Haare blau und die andere trägt ihren Hintern gerne blau.

Ich gebe euch allen einen gut gemeinten Ratschlag mit auf den Weg hinaus aus dem SchMärz: Leben und Leben lassen. Diese Menschen LEBEN, also sollten wir sie LASSEN.

Ich hoffe dieser kleine Einblick in die Geschichte der O hat euch gefallen. Vielleicht werde ich die eine oder andere unter euch irgendwann einmal trainieren. Bis dahin verbleibe ich mit den allerliebsten Grüßen
eure Ann Marie

Damit neigt sich der SchMärz seinem vorläufigen Ende entgegen. Ich habe das Gefühl, der Abschied von unseren drei Gastautorinnen ist kein Adieu sondern ein "AUF WIEDERLESEN". Spätestens im nächsten Jahr, wenn es wieder heißt "Der SchMärz ist da..." . Wie eingangs bereits gesagt: BDSM ist viel mehr als Kabelbinder und ein feuchter Kinositz. Es sind längst nicht alle Geschichten erzählt. Und das Jahr nimmt seinen Lauf. 
Ab nächste Woche dürfen die Blessuren der geneigten Leserschaft zunächst verheilen. Es geht weiter mit hirnwarmen Ergüssen aus meinem nicht immer alltäglichen Gedankensalat. Kann schlüpfrig sein, muss es aber nicht. Ich freu mich auf euch.
Übrigens gibt's im Facebook-Lehrerzimmer täglich
kleinere aber meist nicht minder unterhaltsame Episoden
aus der MüllerMansion oder dem nahen Absurdistan. 
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Donnerstag, 23. März 2017

51 Shades of SchMärz: KNIGGEbrot zur Teestunde TEIL 2

Die Frauen im SchMärz könnten unterschiedlicher nicht sein. Nach der dominanten Frau Schwarz begleiteten wir vor zwei Tagen das geduldige Fräulein Weiß ins Ungewisse (Teil 1 HIER). Nach einem Kinoabend mit ihrem Herrn, befindet sie sich nun an einem unbekannten Ort, an dem das Treffen der Beiden einen ungewissen Verlauf nehmen wird. Nur in einer Sache wird sich das Fräulein immer sicherer: es erwartet sie eine Strafe...


Da stand ich nun: barfuß, mit verbundenen Augen und immer noch etwas fröstelnd. „Bleib ruhig“, hörte ich mich innerlich wieder zu mir sagen. Ich spürte einen kalten Gegenstand,  welcher sich von vorne langsam nach hinten um meinen Hals legte. Mein Halsband, mein wunderschönes Halsband. Dies bedeutete, dass ich nun in meiner Rolle als seine Sklavin ankommen sollte. Es war das Zeichen, welches das „Spiel“ zwischen ihm und mir einläutete. Ich korrigierte meine Haltung. Brust raus. Rücken gerade. Körperspannung. Würdevoll und schön. Bereit zu dienen. „Dann mögen die Spiele also beginnen“ sagte ich zu mir und konnte mir ein leichtes Grinsen nicht verkneifen.

Der Karabiner klickte in den Ring meines Halsbandes und ich verspürte einen leichten Zug, der mich sanft zum Folgen zwang. Langsam schritt ich, bedacht darauf, dies so würdevoll es barfuß geht, zu tun. Ich hörte eine Tür ins Schloss fallen und wurde kurz darauf von meiner Augenbinde befreit.

Mein Herr befahl mir, mich auszuziehen und meine Sachen ordentlich auf einen Stuhl zu legen, während er mir dabei zusah und es sich in einem Sessel gemütlich machte. Eigentlich mag ich  so etwas gar nicht. Aber er sieht mich nicht mit notgeilen, geistig schon durchvögelnden Augen an. Sein Augenmerk liegt vielmehr auf der Ästhetik dabei. Er achtet auf meine Körperhaltung und ob ich in der Lage bin, in einer unangenehmen Situation die Würde zu bewahren.


Mit leicht gespreizten Beinen, beiden Händen im Nacken  und natürlich dem gesenkten Blick deutete ich ihm an, dass ich mit dieser Aufgabe fertig sei. Er sagte „Gut gemacht“, stand auf und führte mich zur Wand hinter mir. 
Sanft drehte er mich an den Hüften mit dem Gesicht zur Wand und einen Augenblick später umschlossen zwei Handfesseln aus Leder, breit genug um nicht einzuschnüren, meine Handgelenke. Seine Finger begannen meinen Rücken zu streicheln. Besser gesagt eher abzutasten, wie eine Art Kontrolle, ob auch alles so ist, wie er es will. Mit zunächst leichten, tätschelnden und dann stetig stärker werdenden Schlägen seiner Hände begann er meine Haut aufzuwärmen und sie damit auf das Kommende vorzubereiten. Dafür nahm er sich heute extrem viel Zeit. Was immer sehr leicht und fast schon „lächerlich“ beginnt, wird gegen Ende ganz schön heftig. Er kennt mich und auf diese Art knippst er sozusagen langsam meine Gedanken aus.

Ahhhh...wohlige Wärme breitete sich über meine gesamte Hinterfront aus. Ich fühlte mich warm und entspannt. Ich genoß die Situation, in welcher ich mich befand und vergaß meine Nacktheit völlig. Ein fließendes Kleid aus Wärme umhüllte mich.

Meine Entspannung verwandelte sich plötzlich zu einem Krampf. Ein harter, punktgenauer, tief zwiebelnder Schmerz, der sich quer über meine beiden Pobacken ausbreitete,  ließ mich zusammenzucken und laut aufwinseln. Verdammt, das war doch nicht etwa –KNALL. Und wieder dieser Schmerz. Diesmal etwas über dem Vorherigen platziert. Erneut winselte ich auf. Ich begann etwas tiefer ein- und auszuatmen um diesem Schmerz Herrin zu werden. Mein Körper akzeptierte den Schmerz und nach der Anspannung entkrampfte er sich wieder etwas.

Unmittelbar darauf folgte gleich Schlag Nummer drei. Auf selber Höhe des ersten Schlags. Verdammt, verdammt, verdammt - ein Rohrstock. Dieser ekelhafte Schmerz, wie ich ihn hasse, dachte ich, während Schlag Nummer 4 auf meinen Hintern knallte. Scheiße, dachte ich,  der Rohrstock kommt nur zum Einsatz wenn ich (nach Schlag fünf weiterdenkend) irgendetwas  falsch gemacht hatte.
Mit Schlag sechs erhöhte mein Herr die Intensität der einzelnen Schläge und mein Winseln wurde zu einem stöhnenden Schreien. Meine Atmung wurde heftiger und schneller. Ein bisschen so wie der Atem in der Bahn, die man gerade noch erwischt hat.
„Haltung“ hörte ich meinen Herrn ermahnend sagen. Und nachdem ich diese wieder eingenommen hatte, folgten Schlag sieben und acht unmittelbar hintereinander. Diesmal schrie ich, während ich gedanklich diesen verdammten Rohrstock verfluchte. Ich knickte etwas zusammen, meine Beine schienen ihre Festigkeit zu verlieren.

 „Haltung“ ermahnte er wieder. Nun etwas lauter und strenger. Ich rappelte mich auf während Schlag neun und zehn, an Geschwindigkeit und Stärke  zunehmend, dicht aufeinander folgend meinen Po trafen.  
Wieder mit den Beinen einknickend, mein Gewicht überwiegend von meinen Handfesseln gehalten, schreiend und winselnd, unfähig zu denken und absolut haltungslos versuchte ich wie eine schwangere Frau in den Wehen diesen tiefen Schmerz, der sich meines Körpers bemächtigte wegzuatmen. Ein zugleich heißes und kaltes Gefühl durchfuhr meinen Körper und ich spürte wie mir Tränen in die Augen stiegen, sich ihren Weg durch meine geschlossenen Lider bahnten und nach unten über die Wangen rannen. Es war kein Weinen im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr eine Art Überdruckventil, der Situation geschuldet.

Seine Stimme war eine wohltuender Seelenstreichler. Mit spöttischem Unterton fragte er mich wie viel Schläge es jetzt seien. Er hatte leider vergessen mitzuzählen. Ich schmunzelte. Dieses Spiel hatte er schon zu oft mit mir getrieben, ich habe dieses Spiel auch schon zu oft verloren und musste von vorn beginnen. Mich wieder straffend und Haltung einnehmend antwortete ich selbstsicher: „Es waren zehn, mein Herr.“ „Gut“, sagte er “du weißt, was es für ein Schlagwerkzeug war?“
„Ja, ein Rohrstock mein Herr“ antwortete ich.
„Und wann verwende ich einen Rohrstock?“ fragte er wie ein egozentrischer Lehrer.
„Nur als Strafe, mein Herr.“ antwortete ich.

Er sagte mir, dass ich an diesem Abend noch weitere dreißig davon erhalten werde. Erschrocken blickte ich ihn über meine Schulter an um mich noch einmal genau davon zu überzeugen, dass er es ernst meinte.
„Noch dreißig?“ fragte ich ihn ängstlich.
Grinsend erwiderte er: „Nun wenn du mich so fragst“, dabei deutete er auf meine Augen welche in die Seinen schauten, „dann sind es jetzt 40.“ Ich drehte mich um und senkte meinen Blick. Was für eine Dummheit ihn anzuschauen. Verdammt, du blöde Kuh, jetzt sind 40, toll gemacht. Mich innerlich weiter verfluchend, hörte ich wieder seine Stimme: „Ach ja und einen noch weil du unaufgefordert gesprochen hast.“

Er presste seinen Körper von hinten an meinen, umschloss mit der linken Hand meine Taille und prüfte mit der rechten Hand meine immer noch in den Fesseln hängenden Hände, ob sie noch warm sind.
„Geht es dir gut?“ hauchte er mir in mein Ohr. Die Schmerzen waren verflogen. Ich fühlte mich wunderbar. Also antwortete ich: „ Ja, sehr gut, mein Herr.“
Er löste sich von mir, gab mir einen Schluck Wasser und sagte nur noch “Gut, dann können wir ja jetzt durchziehen. Ich weiß dass du keinen blassen Schimmer hast warum du bestraft wirst. Du wirst die Antwort heute aber nur von deinem Ehemann bekommen.“

Er ließ seinen Worten Taten folgen. Die nächsten zehn Hiebe sausten ähnlich wie bei den ersten zehn relativ zügig aufeinander folgend auf mein Hinterteil nieder. Ich empfand sie nicht mehr ganz so schlimm wie die ersten. Ich zählte beflissen mit und achtete abermals auf meine Körperhaltung.
Die nächsten zehn Schläge waren schon nicht mehr so einfach zu ertragen. Immer wieder knickten meine Beine ein und ich hatte Mühe mich aufzurichten um mich „schön hinzustellen“. Er prüfte erneut meine Hände und hielt mich für eine kurze Weile sehr fest von hinten umschlungen, was mir eine wundervolle Sicherheit, innerliche Ruhe und  etwas mehr Stärke verlieh um wieder Haltung einzunehmen.

Dreißig hast du schon, dachte ich mir, nur noch einundzwanzig. Das schaffst du auch noch, ermutigte ich mich innerlich. Doch die nächsten zehn sollten mich wieder entmutigen. Ich wusste nicht mehr wirklich wo hin mit mir, riss an meinen Fesseln. Meine Beine zitterten wie noch nie. Haltung??? Vergiss es.  Keine Ahnung was ich einnahm, aber wie eine würdevolle Haltung fühlte sich das nicht mehr an. Meine Hauptgedanken lagen nur noch darauf den Schmerz zu veratmen und diese verfluchten Zahlen nicht zu vergessen.
Die Vierzig war geschafft. Ich hatte nur noch elf vor mir und atmete wie ein Marathonläufer. Mein Körper war ein nasser Sack: schwer, zittrig, heiß und kalt. Ich spürte wie beim  einundvierzigsten Schlag Wut in mir aufstieg. Wut auf diesen verdammte Rohrstock, Wut auf diesen Mann hinter mir, der ihn führte und  Wut auf mich, dass ich das mit mir machen ließ.
Die weiteren Schläge verdrängten diese Gedanken. Ich schrie und stöhnte unter ihnen, wimmerte, schniefte und heulte. Dabei hatte ich große Mühe die Zahlen auszusprechen und es verging jedes Mal eine kleine Ewigkeit bis ich sie nennen konnte. Ich weiß nicht mehr ob ich überhaupt noch Schmerzen fühlte.

Ich hörte mich selbst die Zahl 50 nennen und erwachte innerlich wieder. Geschafft, halt - noch einer. Ich lächelte und hörte den Rohrstock,  wie er die Luft durchschnitt. Da schnellte er auch schon auf meinen Po nieder. Warum zum Henker gibt er beim letzten Schlag immer noch einmal alles? Egal. Geschafft.

Ich hörte, wie er den von mir verhassten Rohrstock zur Seite legte und auf mich zukam. Seine beiden Hände umklammerten meinen immer noch zitternden und erschöpften Körper und er flüsterte mir ein leises, aus tiefstem Herzen kommendes „Danke“ in mein Ohr. Er löste, mich dabei immer noch fest umklammernd, gekonnt mit einer Hand meine Fesseln und führte langsam und behutsam meine Arme, einen nach dem andern nach unten, dabei wohl bedacht, mich fest genug zu umschließen, dass ich nicht stürzte. Gemeinsam sanken wir auf den Boden. Er drehte mich zu sich und drückte mich fest an sich, gleich einem wertvollen zerbrechlichen Gegenstand.

So verharrten wir eine gefühlte Ewigkeit bevor er mir andeutete mich wieder anzuziehen, inklusive meiner Schuhe. Wir gingen zurück zum Auto. Er vergewisserte sich während der Fahrt noch einmal, ob es mir gut ginge. Ich bejahte und damit gab er mich mit einem liebevollen Kuss auf meine Stirn bei meinem wartenden Ehemann zu Hause wieder ab.

In dieser Nacht vögelte mich mein Mann wie schon lange nicht mehr. Dabei tätschelte er mir meinen von den Schlägen gezeichneten Hintern und belustigte sich an den heftigen Reaktionen meinerseits. Er bezeichnete mich als Hure, Miststück und dergleichen, was ihn und mich ungemein antörnte.
Als wir fertig waren oder er in diesem Fall fertig mit mir war sagte er: „So, nur dass du es weißt: Ich habe dich heute bestrafen lassen.“ Verwundert blickte ich ihn an. „Aber ich denke, du hast daraus gelernt. Also vergiss nie wieder  mir Nutella zu kaufen.“
Schmunzelnd, geschafft vom Abend, meine blauen Flecken deutlich spürend und dennoch absolut tiefenentspannt schliefen wir beide fest umschlungen ein. Es war ein wunderschöner Abend. Und morgen früh würde ich ein großes Glas Nutella kaufen.

Nachdem eure blauen Flecken vom Lesen wohl bis nächste Woche ein wenig verblasst sein dürften, setzen wir in der kommenden und leider schon letzten SchMärz-Woche zum Endspurt an. Zu diesem Finale begleitet uns niemand Geringeres als Ann Marie. Sie nimmt uns mit in eine völlig andere Welt und eine exklusive Gesellschaft, die voller Liebe zum Detail und mit viel Hingabe Literatur zum Leben erweckt. Seid also gespannt....

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